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In Matriarchaten gibt es kein Denken in "Eigentum". Matriarchate sind [Ausgleichsgesellschaften], die früher und teilweise noch heute in reiner Subsistenzwirtschaft (Selbstversorgung) leben und keinen Überschuss produzieren, der sich versilbern lassen würde. Der Gemeinschaftsbesitz der Sippe wird von keiner Frau im Alleingang verwaltet, weil alle, nicht nur die wirtschaftlichen Entscheidungen, per [Konsens] getroffen werden. D.h. alle haben ein Mitspracherecht und werden gehört.

Matriarchate in einen Zusammenhang mit Geld zu bringen ist missverständlich, denn Geld ist typisch patriarchal und entstand erst mit dem Patriarchat. Es lässt sich akkumulieren, was dem Prinzip des Ausgleichs widerspricht. Das erklärt auch, warum viele Frauen eine Abneigung dagegen haben (manche Männer übrigens auch).