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James DeMeo? konnte anhand archäologischer und paläoklimatischer Studien beweisen, dass vor ca. 6000 Jahren die Erde von hauptsächlich matriarchalen Kulturen bevölkert wurde. Die Auswertung globaler anthropologischer und archäologischer Daten weisen auf einen Übergang von friedlichen und egalitären zu gewaltsamen, männerdominierten, kriegerischen Verhältnissen.

An den Ruinen der Siedlungen von friedlich lebenden Völkern kann man ab 4000 v.u.Z. extreme soziale Veränderungen und Zerstörung ausmachen. Trockenheit und die daraus resultierende Landflucht zeichnen sich immer deutlicher ab. In Zentralasien verlagern sich die Siedlungen in die Ebenen und Flussbetten, was Niedergänge von großen Gesellschaftskulturen bedeutete; Siedlungen am Nil und Euphrat/Tigris?, auch in Levantinien, Anatolien und im Iran wurden von Völkern aus Zentralasien und Arabien überfallen.

Die alten gesellschaftlichen Strukturen wurden von despotischen Zentralstaaten abgelöst, es etablierten sich zentralistische Religionen mit Priesterkasten mit männlichen Göttern (Tempelbauten und Grabstätten, Witwen- und Muttermorde, Schädeldeformationen, zentrale Bedeutung von Pferden und Kamelen). Festungsbauten weisen auf den kriegerischen Charakter dieser Völker hin.

Diese neuen Staaten gewannen durch ihr kriegerisches Auftreten an Macht. Dies ist der Grund - und auch der Mangel an fruchtbarem Land - weshalb sie sich weiter ausdehnten und in die angrenzenden feuchteren Gebiete einfielen. Die Auswanderung aus dem Kernland in die angrenzenden Gebiete nahm in dem Maße der zunehmenden Trockenheit zu. Die Patriarchalisierung in diesen Gebieten geschah also nicht durch Trockenheit und Hunger, sondern durch Vernichtung der ursprünglichen matriarchalen Bevölkerung bzw. deren Unterdrückung.

Literatur

Weblinks